Nervenschmerzen
Nervenschmerzen, auch neuropathische Schmerzen genannt, werden durch eine Fehlfunktion oder Schädigung von Nerven verursacht. Die Schmerzen sind oft stark und brennend oder stechend elektrisierend und können sehr quälend sein. Typisch ist außerdem, dass Patienten mit Nervenschmerzen sehr empfindlich auf Berührungen reagieren.
Erkrankungen, die zu neuropathischen Schmerzen führen können, sind z.B. Diabetes, ein Schlaganfall, eine Querschnittlähmung, Multiple Sklerose oder eine Gürtelrose. Auch Tumorschmerzen und Rückenschmerzen können mit Nervenschmerzen einhergehen. Zudem zählen Phantomschmerzen zu den Nervenschmerzen.
Die Betroffenen leiden oft über Jahre hinweg. In kaum einem anderen Schmerzbereich sind der Medizin so enge Grenzen gesetzt. Denn ist ein Nerv wirklich geschädigt, kann er oftmals nicht mehr geheilt werden. Die Behandlung zielt daher in erster Linie darauf ab, die resultierenden Schmerzen wirksam zu lindern. Dies schützt auch davor, dass sich die Schmerzen weiter verselbstständigen und zu einer eigenständigen Krankheit werden. Denn eine solche bedeutet immer einen immensen Verlust an Lebensqualität. Bei Nervenschmerzen sollte daher sofort ein Arzt aufgesucht werden.


