Schmerz60plus
Die Aktion Schmerz 60plus
Älter werden ist keine Krankheit, sondern ein ganz normaler Prozess. Da unser Körper im Laufe der Jahre viel beansprucht wird, unzählige Kilometer zurücklegt und so manches Kilo tragen muss, treten vor allem Abbau- und Verschleißerscheinungen des Bewegungsapparates auf. Sie äußern sich in Form von Rückenleiden, Gelenkerkrankungen wie Arthrose oder Arthritis sowie Knochenschwund (Osteoporose) und verursachen häufig starke chronische Schmerzen, also Schmerzen, die monate- oder jahrelang immer wieder auftreten oder ständig vorhanden sind.
Derzeit gibt es in Deutschland über 20 Millionen Menschen, die 60 Jahre und älter sind und von denen 60 bis 80 Prozent an chronischen Schmerzen leiden. Zudem nimmt mit steigendem Alter die Häufigkeit von Tumorerkrankungen zu oder es treten Nervenleiden wie zum Beispiel die diabetische Polyneuropathie auf, die ebenfalls mit starken Schmerzen verbunden sein können.
Besonders ältere Menschen halten diese Schmerzen mitunter stillschweigend aus, denn nach wie vor besteht der Mythos, Schmerz gehöre zum Altern wie das Ergrauen der Haare. Doch das ist ein Irrtum: Alter und Schmerz gehören nicht zusammen! Die Lebenserwartung wächst, und dadurch verschiebt sich nicht nur die Altersstruktur ständig zugunsten der älteren Menschen, sondern auch die Lebensqualität im Alter gewinnt eine immer größere Bedeutung.
Um über 60-jährigen Patienten eine weitestgehende Schmerzfreiheit und damit mehr Lebensqualität zu ermöglichen, haben wir die Aktion Schmerz 60plus gegründet. Wir wollen Ihnen Tipps geben, wie Sie eine wirksame und bestmöglich verträgliche Schmerztherapie erhalten, und so dazu beitragen, Ihrem Leben nicht nur mehr Jahre, sondern auch den Jahren mehr Lebensqualität zu geben. Dafür machen wir uns stark!
Ihr wissenschaftlicher Beirat der Aktion Schmerz 60plus




